Ich bin langjähriger Sozial- und Theaterpädagoge und entwickle gemeinsam mit verschiedensten Menschen und Gruppen einzigartige Theaterstücke.
Zusammen gehen wir auf eine abenteuerliche Reise, stossen in unbekannte Gewässer vor und erklimmen uneinnehmbar scheinende Gipfel. Unterwegs beginnen wir, als Gruppe zu funktionieren, überwinden gemeinsam Grenzen und finden zu einem gestärkten Selbstvertrauen.
Es gehört zu meiner Philosophie, dass jede:r Theater machen kann. Mein Angebot richtet sich an Menschen unterschiedlichsten Alters – von Kindern bis zu Senior:innen – mit den verschiedensten Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Von Heil- und sonderpädagogischen Institutionen und Institutionen für Menschen in besonderen Lebenslagen hin zu Seniorenresidenzen und Asylzentren.
Finden Sie gemeinsam mit mir eine individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Klient:innen angepasste Umsetzung des Projekts.
Theater als Projektwoche an ihrer Schule, im Klassenverband, Stufenübergreifend oder als inklusiv verbindendes Projekt mit sozialen Institutionen.
Theater stiftet Verbindung, durchbricht festgefahrene Dynamiken und lässt Rollen und Beziehungen in einem neuen Licht erscheinen.
Das etwas andere Ferienerlebnis
Für Vereine, Städte, Gemeinden als Ferienpassangebot oder als Lagererlebnis?
Die Entwicklung eines Theaterstücks dauert zwischen 10 Tagen und einem halben Jahr – entweder an einem Stück oder verteilt über mehrere Monate.
Das Projekt umfasst immer diese drei Phasen:
Zu Beginn steht die Entwicklung einer gemeinsamen Vision, aber auch das Vertrautwerden mit dem Theater und das Abbauen von Ängsten.
Soll es ein Krimi, ein Märchen werden, oder sprengen wir sämtliche gängigen Genres? Soll unser Stück auf einer Bühne spielen oder auf dem Gelände? Wählen wir klassisches Personenschauspiel oder erwecken wir Gegenstände zum Leben und kreieren ein Figurentheater? Viele Fragen, die es zu Beginn zu klären gilt, sie tragen dazu bei, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und die Identifikation mit dem Projekt zu stärken.
So entsteht jedes Mal eine einmalige Story mit einzigartigen Charakteren. Dieses Vorgehen ermöglicht es allen Teilnehmenden, sich mit ihren individuellen Stärken einzubringen und auf der Bühne zu glänzen.
Durch Improvisationen, Arbeiten in Kleingruppen oder am Reissbrett werden die einzelnen Szenen entwickelt, und die Geschichte immer weiter verdichtet und konkretisiert.
Dazu gehört es, die Rollen zu definieren, zu verteilen und die einzelnen Charaktere zu entwickeln. Wie bewegt sich meine Figur? Setzt sie zuerst die Zehenspitzen auf, folgt der Brustkorb der Hüfte oder geht der Kopf voran? Hat sie irgendwelche Ticks? Wie spricht sie? Ist sie langsam oder schnell, entspannt oder angespannt? Wie verhält sie sich, wenn sie traurig oder wütend ist? Welche Bandbreite an Emotionen gibt es überhaupt? Was ist die Geschichte meiner Figur, was ihr Geheimnis? Wovor hat sie Angst? Was ist ihr grösster Traum?
Gepaart mit grundlegendem Wissen und Übungen zu Positionierung auf der Bühne, dem Fokusnehmen und -geben, Rhythmus etc., gelingt es uns, Figuren zu kreieren, die gerne gespielt werden und auf der Bühne funktionieren.
Langsam nimmt das Theater immer mehr Form an und fügt sich Schritt für Schritt zu einem Ganzen zusammen.
Zum Abschluss gehört die Aufführung vor Publikum – sei es vor Angehörigen, Freund:innen, Bekannten, Kolleg:innen oder sogar vor der Öffentlichkeit. Eine Präsentation am Ende gibt dem Projekt die nötige Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit, die es den Einzelnen ermöglicht, über sich hinauszuwachsen, ihre eigenen Ängste und Zweifel zu überwinden und ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln.
Und natürlich bietet sie die Gelegenheit, den wohlverdienten Applaus für die harte Arbeit und das positive Feedback aus dem Publikum zu ernten.
Simon ist als Regisseur empathisch, flexibel und arbeitet stets professionell. Er versteht es, sich auf sehr unterschiedliche Lernende in einer höchst heterogenen Gruppe einzulassen und unterstützt sie dabei, über sich hinauszuwachsen.
Susanne Grossenbacher
Leitung Berufsbildung
Gartenbauschule Hünibach
Über mich:
Als ausgebildeter Sozialpädagoge sammelte ich umfangreiche Erfahrungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, in Jugendheimen sowie in der Arbeit mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und im Autismus-Spektrum.
2009 führte mich mein Weg zum Theaterzirkus Wunderplunder, wo ich die Welt der Bühne und des Theaters kennenlernen durfte.
Zunächst konfrontierte mich die Bühne mit meinen eigenen Hemmungen und Ängsten. Doch bald entdeckte ich die transformative und spielerische Kraft des Theaters, die auf die Teilnehmenden wirkt – eine Kraft, die ich seither liebe. Im Anschluss absolvierte ich eine Ausbildung im Bewegungsschauspiel, half bei der Produktion mehrerer Theaterstücke mit und trat selbst auf der Bühne auf.
Nebenbei engagierte ich mich in verschiedenen zirkuspädagogischen Projekten und begann, als Theaterpädagoge Regie bei unterschiedlichsten Projekten zu führen.
seit 2019 Mitglied und Schauspieler bei der Theaterfabulaktur
2016 bis 2018 Studium für Bewegungstheater an der École Gysling in Lausanne
seit 2018 Gründungsmitglied und Schauspieler bei der Compagnie SASA&DU
2009–2013 Teammitglied des Theaterzirkus Wunderplunder
2025 Gartenbauschule Hünibach
Hades wettet mit Demeter um das Schicksal eines Dorfes. Wird die Dorfbevölkerung ihre Felder an die Shoplifeandfun Corporation verschachern, damit diese ihren Megastore 3000 errichten kann, und was es hat es mit dem Fluch auf sich der angeblich auf der Dorflinde lastet?
Ein Stück, das nachdenklich stimmt und die Sorgen der Lernenden der GSH Hünibach über den Zustand der heutigen Welt widerspiegelt. Es lädt dazu ein, über die Auswirkungen von Konsum, Industrialisierung und den Verlust von Traditionen nachzudenken – und über die Frage, wie viel wir bereit sind zu opfern, um dem Fortschritt Platz zu machen.
2022 Gartenbauschule Hünibach
Ein Gartenbaucenter steht kurz vor der Liquidation. Als die Pflanzen, die in den Regalen stehen, realisieren, dass sie bald auf der Schuttmulde landen werden, schmieden sie einen gewagten Plan: Sie wollen wenigstens die Sämlinge einer ihrer Leidensgenoss:innen in die Freiheit schmuggeln.
Ein Stück, das auf humorvolle und zugleich nachdenkliche Weise Fragen zu Konsumgesellschaft, Überproduktion und der Zerbrechlichkeit des Lebens aufwirft. Die Pflanzen, die in ihrer gefühlten Ohnmacht als „lebenswerte Ware“ behandelt werden, entwickeln plötzlich einen Überlebenswillen, der uns daran erinnert, was es bedeutet, für die eigene Zukunft zu kämpfen – selbst in den aussichtslosesten Momenten.
2024 Gartenbauschule Hünibach
Davids Leben läuft aus dem Ruder. Seine Beziehung ist toxisch, sein Chef mobbt ihn, und seiner Familie scheint er gleichgültig zu sein. Als er versucht, seinen Kummer im Fernsehprogramm zu ertränken, geschieht das Unfassbare: Plötzlich findet er sich selbst im TV wieder.
Ein wilder Ritt durch unzählige Fernsehformate beginnt – mal absurd, mal berührend, oft überraschend.
Auf seiner Reise durch diese surreale Medienwelt findet David nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu einer neuen Liebe.
Es ist mir wichtig
einen SafeSpace zu schaffen
indem es möglich wird
sich auszuprobieren und
es keine Fehler gibt