Simon Pflanzer

Freischaffender Theaterpädagoge

Ich bin langjähriger Sozial- und Theaterpädagoge und entwickle gemeinsam mit verschiedensten Menschen und Gruppen einzigartige Theaterstücke.

Zusammen gehen wir auf eine abenteuerliche Reise, stossen in unbekannte Gewässer vor und erklimmen uneinnehmbar scheinende Gipfel. Unterwegs beginnen wir, als Gruppe zu funktionieren, überwinden gemeinsam Grenzen und finden zu einem gestärkten Selbstvertrauen.

Angebot

Theater für Alle

Es gehört zu meiner Philosophie, dass jede:r Theater machen kann. Mein Angebot richtet sich an Menschen unterschiedlichsten Alters – von Kindern bis zu Senior:innen – mit den verschiedensten Bedürfnissen und Fähigkeiten.

Soziale Institutionen

Von Heil- und sonderpädagogischen Institutionen und Institutionen für Menschen in besonderen Lebenslagen hin zu  Seniorenresidenzen und Asylzentren.

Finden Sie gemeinsam mit mir eine individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Klient:innen angepasste Umsetzung des Projekts.

Schulen

Theater als Projektwoche an ihrer Schule, im Klassenverband, Stufenübergreifend oder als inklusiv verbindendes Projekt mit sozialen Institutionen.

Theater stiftet Verbindung, durchbricht festgefahrene Dynamiken und lässt Rollen und Beziehungen in einem neuen Licht erscheinen.

Ferien-Angebot

Das etwas andere Ferienerlebnis

Für Vereine, Städte,  Gemeinden als Ferienpassangebot oder als Lagererlebnis?

Jede Geschichte,

die wir auf der Bühne

erzählen, entsteht als

Unikat aus den Ideen der

Teilnehmenden und dem

Prozess in der Gruppe

Ablauf​

Wenn aus kleinen Ideen grosses Theater wird

Die Entwicklung eines Theaterstücks dauert zwischen 10 Tagen und einem halben Jahr – entweder an einem Stück oder verteilt über mehrere Monate.

Das Projekt umfasst immer diese drei Phasen:

Entwicklung einer einzigartigen Idee

Zu Beginn steht die Entwicklung einer gemeinsamen Vision, aber auch das Vertrautwerden mit dem Theater und das Abbauen von Ängsten.

Soll es ein Krimi, ein Märchen werden, oder sprengen wir sämtliche gängigen Genres? Soll unser Stück auf einer Bühne spielen oder auf dem Gelände? Wählen wir klassisches Personenschauspiel oder erwecken wir Gegenstände zum Leben und kreieren ein Figurentheater? Viele Fragen, die es zu Beginn zu klären gilt, sie tragen dazu bei, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und die Identifikation mit dem Projekt zu stärken.

So entsteht jedes Mal eine einmalige Story mit einzigartigen Charakteren. Dieses Vorgehen ermöglicht es allen Teilnehmenden, sich mit ihren individuellen Stärken einzubringen und auf der Bühne zu glänzen.

Simon Pflanzer entwickelt mit Teilnehmenden neue Theaterideen im Workshop

Aus einer losen Idee entsteht ein bühnenreifes Theaterstück

Durch Improvisationen, Arbeiten in Kleingruppen oder am Reissbrett werden die einzelnen Szenen entwickelt, und die Geschichte immer weiter verdichtet und konkretisiert.

Dazu gehört es, die Rollen zu definieren, zu verteilen und die einzelnen Charaktere zu entwickeln. Wie bewegt sich meine Figur? Setzt sie zuerst die Zehenspitzen auf, folgt der Brustkorb der Hüfte oder geht der Kopf voran? Hat sie irgendwelche Ticks? Wie spricht sie? Ist sie langsam oder schnell, entspannt oder angespannt? Wie verhält sie sich, wenn sie traurig oder wütend ist? Welche Bandbreite an Emotionen gibt es überhaupt? Was ist die Geschichte meiner Figur, was ihr Geheimnis? Wovor hat sie Angst? Was ist ihr grösster Traum?

Gepaart mit grundlegendem Wissen und Übungen zu Positionierung auf der Bühne, dem Fokusnehmen und -geben, Rhythmus etc., gelingt es uns, Figuren zu kreieren, die gerne gespielt werden und auf der Bühne funktionieren.

Langsam nimmt das Theater immer mehr Form an und fügt sich Schritt für Schritt zu einem Ganzen zusammen.

Theaterpädagoge Simon Pflanzer leitet eine Probe mit Jugendlichen auf der Bühne

Krönender Abschluss

Zum Abschluss gehört die Aufführung vor Publikum – sei es vor Angehörigen, Freund:innen, Bekannten, Kolleg:innen oder sogar vor der Öffentlichkeit. Eine Präsentation am Ende gibt dem Projekt die nötige Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit, die es den Einzelnen ermöglicht, über sich hinauszuwachsen, ihre eigenen Ängste und Zweifel zu überwinden und ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln.

Und natürlich bietet sie die Gelegenheit, den wohlverdienten Applaus für die harte Arbeit und das positive Feedback aus dem Publikum zu ernten.

Theaterszene mit fünf Frauen auf der Bühne beim Abschluss eines partizipativen Theaterprojekts

Referenzen

Simon ist als Regisseur empathisch, flexibel und arbeitet stets professionell. Er versteht es, sich auf sehr unterschiedliche Lernende in einer höchst heterogenen Gruppe einzulassen und unterstützt sie dabei, über sich hinauszuwachsen.

Susanne Grossenbacher

Leitung Berufsbildung
Gartenbauschule Hünibach

«Theater als Mittel zur Gruppenbildung und zur Steigerung des Selbstvertrauens»

Über mich:

Als ausgebildeter Sozialpädagoge sammelte ich umfangreiche Erfahrungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, in Jugendheimen sowie in der Arbeit mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und im Autismus-Spektrum.

2009 führte mich mein Weg zum Theaterzirkus Wunderplunder, wo ich die Welt der Bühne und des Theaters kennenlernen durfte.

Zunächst konfrontierte mich die Bühne mit meinen eigenen Hemmungen und Ängsten. Doch bald entdeckte ich die transformative und spielerische Kraft des Theaters, die auf die Teilnehmenden wirkt – eine Kraft, die ich seither liebe. Im Anschluss absolvierte ich eine Ausbildung im Bewegungsschauspiel, half bei der Produktion mehrerer Theaterstücke mit und trat selbst auf der Bühne auf.

Nebenbei engagierte ich mich in verschiedenen zirkuspädagogischen Projekten und begann, als Theaterpädagoge Regie bei unterschiedlichsten Projekten zu führen.

  • seit 2019 Mitglied und Schauspieler bei der Theaterfabulaktur

  • seit 2019 jährliche theaterpädagogische Projekte mit der GSH
  • 2016 bis 2018 Studium für Bewegungstheater an der École Gysling in Lausanne

  •  seit 2018 Gründungsmitglied und Schauspieler bei der Compagnie SASA&DU

  • seit 2014 Sozialpädagoge bei der Nathaliestiftung
  • 2009–2013 Teammitglied des Theaterzirkus Wunderplunder

  • 2003-2007 Ausbildung an der Fachhochschule für soziale Arbeit Zürich

Portfolio

Einblick in vergangene Produktionen

weitere Produktionen

  • 2025 „Die Wette“ GSH
  • 2024 „TV-ME“ GSH
  • 2023 „Mord im Mord“ GSH
  • 2022 „Nightlife in Paradise“ GSH
  • 2020 „Toxic“ GSH Hünibach
  • 2019 „Gemeinsam Einsam“ GSH (Endregie)

Es ist mir wichtig

einen SafeSpace zu schaffen

indem es möglich wird

sich auszuprobieren und

es keine Fehler gibt